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Meine Vorbereitung auf den nächsten Marathon

So kann’s laufen

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Dritter Advent, kein Dienst, keine Termine, nix — hach, wie schön. Das ist einer von den Tagen, wo ich mir dann sage: Heute kannst du dich mal zu einer Mittagsstunde hinlegen. Herrlich! Und danach schön Adventskaffee. Dann ist es etwa 16 Uhr. Beim Blick aus dem Fenster gibt es eigentlich keinen Grund, warum ich nicht noch eine Runde laufen sollte. Es regnet nicht, der Wind bläst auch nicht übermäßig, im Gegenteil, da hinter den Wolken ist eindeutg die Sonne zu erkennen. Also los, rein ins Sportzeug und raus an die frische Luft.
Unterwegs musste ich dann feststellen, dass der Wind doch etwas stärker ist. Bei Gegenwind war kaum noch die Musik auf den Ohrstöpseln zu hören — so ein Gerausche. Egal, da komme ich mit klar. Was mir aber eindeutig nicht gefällt, ist in die Abenddämmerung hinein zu laufen. Normalerweise bin ich ja morgens unterwegs. Da ist es meistens noch etwas dunkel, wird aber mit jedem Schritt heller. Das macht Spaß. Dabei muss nicht mal wirklich die Sonne aufgehen und richtig strahlen, auch wenn es diesig ist, kann ich mich freuen.
Aber wenn es immer dunkler wird: Man sieht nicht mehr, wo man hintritt. Ist da eine Pfütze, ein Hundehaufen, Matsche, wo die Schuhe den Halt verlieren? Da hilft auch Straßenbeleuchtung nicht wirklich, denn irgendwas ist immer, ein Auto oder ein Baum, die Schatten werfen. In der zweiten Hälfte des Laufs bin ich aus Sicherheitsgründen auch die Strecke durch Wewelsfleth und von dort zurück nach Beidenfleth gelaufen — runter von der Straße, rauf auf den kombinierten Rad- und Fußweg. Auch da ist man natürlich nicht vor Pferdeäpfeln oder anderem Scheiß sicher, aber es besteht kaum noch die Gefahr, übersehen und womöglich angefahren zu werden.
Ich bin heil nach Hause gekommen, aber in Zukunft werde ich wohl doch lieber früher loslegen.

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