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Meine Vorbereitung auf den nächsten Marathon

Möchtegern

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VO2/max-AnzeigeYipiayeah … nach der heutigen Laufeinheit hat die Garmin Forerrunner 620 mir einen verbesserten VO2/max-Wert angezeigt. Von 42 auf 43 ml/kg/min. Damit wird angegeben, wie viel Sauerstoff pro Kilo Körpergewicht aufgenommen werden kann. Oder salopp formuliert: Das ist ein Indikator für Fitness. In meiner Altersklasse liege ich mit 43 deutlich über dem Schnitt (40,1) und bin jetzt im grünen Bereich angekommen. Das bedeutet „gut“. Das ist sogar besser als der Durchschnitt bei den 30- bis 39-Jährigen. Na, wenn das kein Grund zur Freude ist. Erst Recht, weil die Uhr auch neue Prognosen abgegeben hat, wie lange ich beim Marathon unterwegs sein werde. Die Vorhersage wurde um fünf Minuten auf 3:50:48 korrigiert. Ich bin beeindruckt. Infratest Dimap und wie sie alle heißen irren sich doch heutzutage nur noch im Zehntel-Bereich. Da wird Garmin doch nicht hinter zurück stehen wollen. Wenn das eh schon fest steht, muss ich dann wirklich laufen? Ne, müssen muss ich nicht, aber ich will. „Das heißt ‚ich möchte‘.“ Nein! Ich will! Jawoll!

Farbige Darstellung der verschiedenen Trainingseinheiten

Farbige Darstellung der verschiedenen Trainingseinheiten

Heute stand ein Intervall-Training auf dem Programm. Das lässt sich über Garmin Connect leicht individuell „programmieren“ und dann auf die Forerrunner übertragen. Zwei Kilometer in beliebigem Tempo warm laufen. Dann 400 Meter mit einer Pace von 5:10 bis 5:45 gefolgt von 400 Metern ohne Tempovorgabe. Das jeweils fünf mal. Danach Auslaufen (an der Stelle hat Garmin Connect einen Fehler, es lässt sich nur „Ausfahren“ auswählen) mit 6:30 bis 7:10. Wer sich auf diese Art verschiedene Trainings angelegt hat, kann spontan entscheiden: Heute ist Intervalltag und dann das entsprechende Training an der Uhr auswählen. Man die verschiedenen Einheiten aber auch auf Garmin Connect in einen Trainingskalender legen, der dann auf die Uhr übertragen werden kann. Mir ist es bislang nicht gelungen, auch eine Uhrzeit, sodass eventuell auch ein Alarm ausgelöst werden könnte, auf die Forerrunner zu übertragen.
Und dann geht es los. Nach zwei Kilometern piept und vibriert die Uhr kurz. Jetzt aber Tempo. Standardmäßig zeigt die Uhr bei meinen vorgewählt Parametern Pace und Reststrecke an. Nach 400 Metern wieder Piepen und vibrieren. So geht es weiter. Alles kein Problem — wirklich. In der Auswertung lassen sich nachher die einzelnen Intervalle sehr gut erkennen. Der Ausschlag beim Puls dabei sehr viel deutlicher aus als beim Tempo. Ist das normal oder Ausdruck einer doch noch eher mäßigen Kondition? Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, ob dieses Intervalltraining nun der Weisheit letzter Schluss ist — vermutlich werde ich es in Zukunft noch was anpassen müssen. Aber bislang hat es ja gewirkt. Ich sage nur: VO2/max 43.

Übrigens hat Garmin am Wochenende eine neue Software für die Forrerunner 620 veröffentlich, die über das Programm Garmin Express Fit schnell geladen und installiert ist. Ich habe nach dem ersten Lauf den Eindruck, dass der GPS-Empfang in schwierigen Bereichen etwas genauer geworden ist. Ich hatte nach diesem Lauf, nach zwischenzeitlichen Aussetzern, auch mal wieder eine Anzeige des Erholungsratgebers. Kann an der Software liegen, kann Zufall sein … ich werde das weiter im Blick behalten

3 Kommentare

  1. 187 straßenbande ist kein lari fari

  2. ich will die box wiederhaben

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