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Meine Vorbereitung auf den nächsten Marathon

Enjoy Hamburg

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Meine StartnummerJetzt wird es langsam ernst. Heute Vormittag habe ich meine Startnummer abgeholt und schon mal etwas Hamburger Marathon-Luft geschnuppert. Boah, ich bin sicher, das wird gigantisch — 23000 Läufer! Hoffentlich geht nichts mehr schief. Irgendwie habe ich es heute Morgen ja schon geschafft, mir beim Zähneputzen den Hals zu verrenken.
Langsam dämmert mir, was ich alles falsch gemacht habe. Also, dass ich mehr Langstrecke hätte trainieren können, tja, dafür ist es nun zu spät. Aber das meine ich nicht. Es sind mehr so die anderen Faktoren. Shirt in XXL. Da muss ich doch irgendwie umnachtet gewesen sein, wenn ich das tatsächlich bestellt haben sollte. Das ließ sich aber glücklicherweise problemlos tauschen. An der Stelle muss ich mal lobend erwähnen: Für den Ansturm an Läufern, waren die Mitarbeiter in der Messehalle alle total relaxed und sehr freundlich.
Bildschirmfoto 2014-05-02 um 21.56.54Dann ist da die Sache mit der Startaufstellung. Im Zuge der Anmeldung hätte ich wohl irgendwo eine Zielzeit eingeben sollen. Habe ich wohl nicht gemacht. Was hätte ich damals auch eintragen sollen? Ich hatte doch keinen blassen Schimmer. Um ehrlich zu sein, ich habe immer noch keinen, aber inzwischen habe ich ja eine Garmin Forerunner 620. Die hat ermittelt, dass ich eine VO2-max von 46 habe und den Marathon entsprechend in dreieinhalb Stunden schaffe. Glaube ich im Leben nicht, aber okay. Bei der Anmeldung wusste ich davon jedenfalls nix und bin deshalb in Startblock M einsortiert worden. Mein Gott. Viel weiter hinten geht nicht. Bis ich über die Startlinie bin, sind die ersten bestimmt schon über die Ziellinie. Also muss ich das Feld wohl von hinten aufrollen. Und bei der nächsten Anmeldung werde ich besser hinschauen. Startaufstellung ist um 7.30 Uhr — das ist ja wenig christlich und bedeutet, dass ich um 6 los fahren sollte. Und das am Sonntagmorgen. Ichmag gar nicht daran denken, wann ich dann aufstehen sollte. Da muss ich durch, hilft ja nix, außer früh ins Bett zu gehen … und die Sachen gut vorzubereiten.
Aber ich will hier nicht rumjammern. Ich freue mich auf Sonntag! Ich habe fleißig trainiert. Als ich vor etwa anderthalb Jahren mit dem Laufen anfing, brauchte ich für die zehn Kilometer 1:35. Inzwischen bin ich im Training bei 0:56 und ich glaube, unter Wettkampfbedingungen ist noch mehr drin. Als längste Strecke habe ich 28 Kilometer zurück gelegt — okay, das hätte wohl etwas mehr sein dürfen, aber egal. In der zurückliegenden Woche habe ich mir eine Trainingspause auferlegt. Soll man so machen, steht überall in der Literatur … ich hätte nie gedacht, dass ich mal das Laufen vermissen würde. „No sports“, war vor einer Weile noch mein Motto, und jetzt kann ich es kaum erwarten. Die Wettervorhersage ist gut, da freue ich mich doch auf einen schönen Lauf, ich will Hamburg genießen. Und der Hals wird sich bis Sonntag schon wieder einrenken.

Ein Kommentar

  1. Keine angst, den Hals merkst du nach ein paar Kilometern nicht mehr. Hast dir ja eine Superzeit vor genommen. Viel Glück das es gelingt

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