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Meine Vorbereitung auf den nächsten Marathon

Knie okay, Forerunner 620 auch wieder

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Eine gute Woche habe ich meinem Knie Schonung gegönnt. Kurz vor dieser Phase spendierte Garmin der Forerunner 620 ein Software-Update. Wenn das kein Grund ist, Knie und Laufcomputer mal wieder zu testen.

Die wichtigste Neuerung für die Forerunner 620 mit der Firmwareversion 2.8 ist die „Fahrradfunktion“. Damit unterstützt die Uhr neuerdings Geschwindigkeits- und  Trittfrequenzsensoren, die am Rad befestigt werden können. Die Teile können einzeln oder im Set als Zubehör gekauft werden, eine Fahrradhalterung gibt es auch. Also, ich bin Freizeitradler: zur Arbeit, am Wochenende zum Bäcker, auch mal in die Eisdiele nach Wilster … aber nicht viel mehr. Sportliches biken ist überhaupt nicht meine Sache. Aber vielleicht probiere ich das trotzdem aus. Mal sehen, was das Sparschwein hergibt. Knapp 70 Euro soll das Set kosten. In der Triathlon-Szene wird das Update sicher begeistert aufgenommen werden, das Fehlen der Fahrradunterstützung war im Vorwege jedenfalls deutlich kritisiert worden.

Und sonst? Es sind jetzt unterschiedliche Profile (Run, Race, Ride) mit jeweils eigenen Datenfeldern konfigurierbar. Somit kann man sich beim Lauftrainig was anderes anzeigen lassen als beim -wettkampf. Unterschiedliche Bildschirme gab es vorher zwar auch schon … so ganz erschließt sich mir die Notwendigkeit noch nicht. Sinnvoll ist natürlich für Triathleten ein schneller Wechsel vom Rad- in den Laufmodus. Sinnvoll wäre auch, aber das habe ich noch nicht probiert, wenn mit der Einstellung „Race“, also Rennen, auch gleich ein verlängertes Zeitlimit verbunden wäre, bevor die FR 620 wieder in den normalen Uhrmodus wechselt. Dann müsste man vor dem Start eines Wettkampfs nicht in den Einstellungen rumfummeln.

nüviWährend eines Trainingslaufs ist mir sofort positiv aufgefallen, dass die Rundenanzeige verändert worden ist. Ich habe einen Kilometeralarm bei mir eingestellt. Bislang wurde dort auf die Zehntel-Sekunde angezeigt, wie lange ich für die tausend Meter gebraucht habe. Jetzt steht in der oberen Zeile die gezählte Runde, in der Mitte die Kilometerzeit und unten wird die Gesamtzeit angezeigt. Ich finde diese Veränderung sehr praktisch, weil ich grade auf längeren Strecken gerne mal vergessen habe, wie viele Kilometer ich schon unterwegs bin. Für mich macht das Sinn.

Mit dem Update des Betriebssystems sind natürlich auch Fehlerkorrekturen und ein paar grafische Änderungen verbunden. Eher kosmetischer Natur ist beispielsweise, dass die Wettkampfprognose nicht mehr über das VO2-Max-Feld aufgerufen wird. An der Stelle kann man sich jetzt die Entwicklung der Fitness als Kurve anzeigen lassen. Die Wettkampfprognose hat einen eigenen Menüeintrag bekommen.

Laut den offiziellen Verlautbarungen wurde an der WLAN-Funktion nichts geändert. Warum auch immer: Ich habe momentan keine Funk-Probleme mehr. So soll es ja auch sein, so darf es gerne bleiben.

Zwei Trainingsrunden habe ich gedreht und was soll ich sagen: Mein Knie ist ruhig. Nachdem mein Voltaren-Gel leer war hatte ich mich in der Apotheke beraten lassen. Beim Spray würde, so die Empfehlung, die vierfache Menge an Wirkstoff an die betroffene Stelle kommen. Also habe ich das genommen — 13 Euro wechseln den Besitzer. Eine Woche lang zwei Mal täglich zwei, drei Stöße auf das rechte Knie. Jetzt läuft es wieder. Was da jetzt noch ist, würde ich nicht unbedingt als Schmerzen beschreiben. Komplett weg sind sie aber auch noch nicht. Ich muss das weiter im Auge behalten.

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