olbertz-rennt

Meine Vorbereitung auf den nächsten Marathon

Garmin Fenix3 — mehr als nur ein Schönling

| 1 Kommentar

Mein lieber Schwan, sieht die gut aus. Schon das Auspacken der neuen Garmin fenix3 ist ein Erlebnis. Zugegeben, dass ist höchst subjektiv und auf reine Äußerlichkeiten beschränkt. Aber wenn schon meine Frau einräumt, dass das ja endlich mal eine Uhr sei, die gut aussehe … das gibt Anlass zu Hoffnung.

Garmin_fenix3_Grau_frontal_UhrzeitGarmin hat mir freundlicherweise einen der begehrten Trainingscomputer zu Testzwecken zur Verfügung gestellt. Einige Läufe sind absolviert, Zeit für ein erstes kurzes Fazit. Was fällt mir spontan auf? Das Armband der Fenix3 ist deutlich länger als das der Forrerunner 620. Damit ist es problemlos möglich, die Uhr im Winter auch über dem Ärmel einer Laufjacke zu tragen. Da war die Forerunner 620 schon auf dem letzten Loch. Einschalten, Sportart wählen und Loslaufen — das klappt quasi selbsterklärend. Die Software ähnelt der der FR620, wer die kennt, wird mit der Uhr keine größeren Schwierigkeiten haben. Mit dem iPhone koppeln, zum Wifi hinzufügen, alles wie gehabt problemlos.

Das Sat-Signal wird superschnell gefunden. Auf geht’s. Herzfrequenz, Schrittfrequenz, Entfernung, Geschwindigkeit, Höhenmeter. Diverse Bildschirme lassen sich individuell so konfigurieren, dass die jeweils gewünschten Parameter angezeigt werden.

Die Angaben zur Pace kommen mir etwas zäh vor. Kein Vergleich zur Polar V800 deren Fußsensor Geschwindkeitsveränderungen sofort erkennt. Das ist vermutlich systembedingt, weil die Geschwindkeitsmessung vom Satelliten abhängt. Überhaupt, das GPS … bei dessen Genauigkeit ist noch Luft nach oben. Hoffentlich kann Garmin da softwaremäßig nachbessern. Wenn Runtastic auf dem iPhone und Polar V800 bei einem Lauf fast identische Ergebnisse liefern und die Garmin davon deutlich abweicht, muss das natürlich nichts bedeuten. Aber wenn ich mir dann die Darstellung auf der Karte angucke, ahne ich, wer richtiger liegt.  In Kombination mit Glonass und abgeschalteter Energiesparfunktion Ultra Trac, steigt die Genauigkeit.

Muss ich erwähnen, dass ich immer an der Straße längsgelaufen bin?

Muss ich erwähnen, dass ich immer an der Straße längsgelaufen bin?

Der selbe Lauf von der Polar V800 erfasst.

Der selbe Lauf von der Polar V800 erfasst.

Und sonst? Die Fenix hat Smartwatch-Funktionalität. Eingehende Nachrichten, Kalendereinträge und Anrufe werden angezeigt, die Musikwiedergabe des Handys kann gesteuert werden. Da fehlen doch eigentlich nur noch die Aktienkurse, oder?Das ganze erfolgt natürlich über aktiviertes Bluetooth. Der Energieverbrauch scheint sehr sparsam zu sein, ich kann nicht feststellen, dass der Akku des iPhones wesentlich schneller leer. Auch die Uhr hält lockere mehrere Tage durch.

Ein Barometer misst den Luftdruck, was auch zur Höhenmesung eingesetzt wird. Die Fenix3 soll auch Unwetterwarnungen geben — hatte ich bislang noch nicht.

Als wäre das alles noch nicht genug, bietet die Fenix3 auch eine Activity-Tracker Funktionalität. Kurz gesagt: Dir Uhr berechnet anhand der Aktivitäten ein Tagesziel. Sitzt man zu lange still, kommt ein Alarm. Die Uhr vibriert und im Display steht „Los!“. Ein kurzer Gang zum Klo oder zur Kaffeemaschine reichen nicht, um aus dem Inaktiväts-Modus raus zu kommen.

Demnächst werde ich auf einige Funktionen genauer eingehen.

Ein Kommentar

  1. Pingback: Der große Läufer-Frust | olbertz-rennt

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.